Wer sich mit den Kirchenbauten Niederösterreichs aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschäftigt, begegnet unweigerlich dem Namen Robert Herfert (1926–2011). Der Künstler, der an der Akademie der Bildenden Künste in Wien unter Robin Christian Andersen und Herbert Boeckl ausgebildet wurde, hinterließ als Maler, Bildhauer und Idealist zahlreiche Spuren im öffentlichen Raum. Doch Herfert war mehr als ein Gestalter – er war ein Fragender, ein Herausforderer: von Material, Kirche und Zeitgeist gleichermaßen.
Der Spielfilm ist eine ebenso witzige wie scharfsinnige Beobachtung des Lebens in der modernen Stadt – fast ohne Dialog, dafür voller Details. Im Zentrum steht Monsieur Hulot, der sich durch ein futuristisches, modernes Paris aus Glas, Stahl und endlosen Rasterstrukturen bewegt. Rolltreppen, Bürofluchten und standardisierte Räume werden zum Labyrinth, in dem Orientierung plötzlich gar nicht mehr so einfach ist – und Begegnungen eher zufällig passieren. Eine klassische Handlung? Fehlanzeige. Stattdessen reiht sich eine Szene an die nächste und zeigt, wie Menschen mit einer perfekt organisierten, aber oft irritierenden Umgebung umgehen. Gerade weil alles reibungslos funktioniert, entstehen die besten (und absurdesten) Momente. Mit viel Humor und feinem Blick macht PlayTime sichtbar, was den Alltag sonst im Hintergrund hält: die Infrastrukturen, die Bewegung, Begegnung und Zusammenleben steuern – und dabei auch Distanz schaffen können. Ein Film, der auch heute noch verblüffend aktuell wirkt – und auf unterhaltsame Weise zeigt, wie sehr unsere gebaute Umwelt bestimmt, wie wir uns begegnen.
Wer sich mit den Kirchenbauten Niederösterreichs aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschäftigt, begegnet unweigerlich dem Namen Robert Herfert (1926–2011). Der Künstler, der an der Akademie der Bildenden Künste in Wien unter Robin Christian Andersen und Herbert Boeckl ausgebildet wurde, hinterließ als Maler, Bildhauer und Idealist zahlreiche Spuren im öffentlichen Raum. Doch Herfert war mehr als ein Gestalter – er war ein Fragender, ein Herausforderer: von Material, Kirche und Zeitgeist gleichermaßen.
Zwei Architekturkollektive – asphalt und circa. – transformieren das HDA in ein offenes Labor. Zwischen Dokumentation, Archiv und räumlicher Inszenierung entsteht ein gemeinsamer Denk- und Diskursraum, der ihr Interesse am Umgang mit dem Bestand sowie an der Etablierung einer neuen Erhaltungskultur sichtbar macht. Ausgehend von präzisen Feldrecherchen zu Routinen, Materialflüssen, Spuren und Infrastrukturen eröffnen sie zwei sich ergänzende Perspektiven auf neue Narrative des (Um-)Bauens in Stadt und Land. Die Ansätze und Arbeitsweisen beider Kollektive werden im HDA zusammengeführt und unmittelbar lesbar gemacht. Ein vielschichtiges Begleitprogramm aus Gesprächen, einem Symposium und Workshops mit Studierenden – beginnend im Rahmen der Architekturtage 2026 – vertieft diese Perspektiven, entwickelt sie weiter und trägt sie im gemeinsamen Diskurs in die Öffentlichkeit. KICK OFF: Samstag, 30. Mai, Uhrzeit folgt in Kürze
Die Architekturtage 2026 laden alle ein, sich am Festival zu beteiligen – ob groß oder klein, ob Architekt*in, Ingenieur*in oder nicht. Gemeinsam wollen wir sichtbar machen, welche Infrastrukturen unseren Alltag prägen und welche Ideen uns für die Zukunft verbinden.
Martin Schönherr und Conrad Brinkmeier wandern mit Ihnen zu drei markanten Brückenbauwerken und diskutieren über deren bautechnische Umsetzung und Auswirkungen auf den Raum.
In zwei geführten Spaziergängen führt der Architekturfrühling Haslach zu zwei zeitlich wie technologisch sehr unterschiedlichen Energieinfrastrukturen in der näheren Umgebung.
Auf einer geführten Radtour vom Hauptplatz in Linz entlang der Donau bis zum Laufkraftwerk Abwinden-Asten wird Energie als räumliche und gesellschaftliche Ordnung lesbar. Eine Führung durch das Innere des Kraftwerks eröffnet Einblicke in seine technische und räumliche Logik. Beim anschließenden Power-Picknick werden baukulturelle Belange aufgetischt.
Getreidespeicher gehören zu der Art „Daseinsvorsorge“, die zwar schon seit Menschengedenken überlebensnotwendig sind, denn sie garantieren die Versorgung mit einem Grundnahrungsmittel auch im Falle möglicher Ernteausfälle, und trotzdem ist es eine, an die man beim Stichwort „Infrastruktur“ nicht sofort denkt. Im Rahmen der Architekturtage 2026 werden zwei komplett unterschiedliche Vertreter der Kategorie Getreidespeicher besucht und hinter die Kulissen geschaut.
Das Fernwärme-Gebäude in der Spittelau bildet ein markantes Zentrum inmitten eines Verkehrsknotenpunktes, an dem sich wichtige Achsen des Schienen- und Straßenverkehrs überlagern und verflechten. Auch Fußgänger:innen, Fahrradfahrer:innen und selbst Schwimmer:innen haben hier ihren Platz.
Mit: Aneta Bulant und Klaus Wailzer, Johannes Fandl und Marian Rudhart, David Kreytenberg, Cordula Loidl-Reisch, Anna Soucek, Silja Tillner und Alfred Willinger, Sophie Gruber. Begleitung und Moderation: Suzanne Kříženecký / Az W, Felix Siegrist / ÖGFA
Die Koralmbahn bringt Graz und Klagenfurt näher zusammen – und eröffnet neue Möglichkeiten des Miteinanders. Im Rahmen der Architekturtage 2026 wird diese Verbindung erlebbar: Der Zug wird zum Denkraum für Austausch und neue Perspektiven, während in Klagenfurt ein Stadtspaziergang soziale Infrastruktur sichtbar macht. Ausstellungen, Kulinarik und ein Quiz laden zum Mitmachen ein, bevor es zurück nach Graz geht – mit neuen Eindrücken. Eine Reise, die zeigt, wie Infrastruktur Räume, Menschen und Ideen verbindet.
Die Marktgemeinde Thalgau gilt als beispielhafte Baukulturgemeinde. Bei einem gemeinsamen Rundgang besuchen wir herausragende Projekte der letzten Jahre, sprechen mit Architekt*innen und diskutieren mit Bürgermeister Johann Grubinger über die Rolle qualitätsvoller Architektur für eine zukunftsfähige Gemeindeentwicklung.
Die Koralmbahn bringt Klagenfurt und Graz näher zusammen – und eröffnet neue Möglichkeiten des Miteinanders. Im Rahmen der Architekturtage 2026 wird diese Verbindung erfahrbar: Der Zug wird zum Denkraum für Austausch und neue Perspektiven, während in Klagenfurt ein Stadtspaziergang soziale Infrastruktur sichtbar macht. Ausstellung, Kulinarik und ein Quiz laden zum mitmachen ein, bevor es zurück geht nach Graz - mit neuen Eindrücken. Eine [Kurz-]Reise die zeigt, wie Infrastruktur Regionen, Menschen und Ideen verbindet.
Wasser, das Strom macht – und Geschichte schreibt: Diese Tour nimmt mit auf eine Reise durch die Anfänge der Wasserkraft und zeigt, wie aus alpinen Ressourcen eine der wichtigsten Energiequellen von heute wurde. Vom ersten großen Wurf am Forstsee bis zu hochkomplexen Kraftwerksanlagen im Mölltal: Hier wird sichtbar, wie aus Wasser ein fein abgestimmtes System entsteht, das ganze Regionen versorgt. Stauseen, Druckleitungen, Stollen und Kraftwerke greifen ineinander – ein beeindruckendes Zusammenspiel von Natur, Technik und Ingenieurleistung. Mit dabei: das historische Kraftwerk Forstsee, einst Pionier der Stromversorgung, heute auch Ort für Kunst und Erholung. Und die Kraftwerksgruppe Fragant, ein echtes Rückgrat der Energieversorgung in Kärnten. Zum Abschluss geht’s in die Stadt: Die Zentrale der KELAG in Klagenfurt zeigt, wie sich Energie auch architektonisch ausdrückt – als markantes Gebäude der Moderne mit klarer Form und technischer Eleganz. Eine Tour für alle, die wissen wollen, woher der Strom kommt – und wie viel Infrastruktur dahintersteckt.
Der Spaziergang beginnt mit der Besichtigung der Elisabethquelle und führt zur Sammlung des Thermalwassers sowie zur Pumpenanlage. Danach geht es zum Hochbehälter Helenenburg und anschließend in die Villa Excelsior, wo exemplarisch die Befüllung eines Thermalbades erfolgt. Zum Abschluss lädt Hotelier Christof Erharter zum gemeinsamen Probebaden in der Thermalbadeabteilung des Hotels ein.