Eintägige Exkursion

Im Jahr 2024 begab sich die erste Exkursion der Reihe (g)runderneuert in den südöstlichen Raum Niederösterreichs. Auf dem Programm standen sorgfältig wiederbelebte Areale und markante Bauwerke, die von einer neuen, zukunftsgewandten Nutzung zeugen. Im Fokus standen alte Industriegebiete, die mit besonderem Gespür für Bestand, Kontext und soziale Funktion einer vorbildlichen Transformation unterzogen wurden. 2025 wurde die Reihe konsequent fortgesetzt – diesmal führte der Weg ins Waldviertel, eine Region, deren Identität eng mit der Textilproduktion verknüpft ist.

Workshop

Der 14. WOHNBAU.DIALOG STEIERMARK beschäftigt sich mit den gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen von gemeinschaftlichem Bauen und Wohnen in Österreich. Mit Impulsvorträgen von Bernhard Hohmann, Andrea Jany und Thomas Höflehner, die Ergebnisse aus einem dreijährigen Forschungsprojekt präsentieren. Anschließend gibt es einen Austausch zwischen Verwaltung, Politik, Planung, Forschung, Projektentwicklung, Baugruppeninteressierten und allen, die sich mit neuen Wohnformen beschäftigen.

VORTRAG

Am Beispiel der Brücke „Vier Armen“ in Brüssel wird die Leistungsfähigkeit multifunktionaler GLVL-Paneele eindrucksvoll veranschaulicht. Dabei wird eine integrale Boxstruktur vorgestellt, die Tragwerk und Wetterschutz in einer effizienten Lösung kombiniert.

Bunker 23. Selbstinitiiertes Projekt von Benny Spinn
Architekturreise

Südtirol ist weit mehr als ein Postkartenidyll aus Dolomitenpanorama und Apfelblüte. Es ist ein Resonanzraum – gezeichnet von alpiner Topografie, geprägt von kultureller Mehrsprachigkeit, geschichtet in Jahrhunderten gebauten Lebens. Und in genau diesem Spannungsfeld hat sich eine Architektursprache herausgebildet, die weder laut noch beliebig ist, sondern kontextuell präzise und gestalterisch klar: sensibel im Umgang mit dem Bestehenden, mutig im Denken neuer Räume, radikal in der Haltung, ohne ihre Herkunft zu verleugnen. Diese Reise folgt nicht bloß den Linien beeindruckender Fassaden oder der Ästhetik gut gemachter Details. Sie folgt einer Haltung, die im Weiterbauen keine bloße Anpassung, sondern eine kulturelle Notwendigkeit sieht.

Architekturtage, Foto: © art:phalanx
Vortrag, Diskussion, Get-Together

Brücken, Kraftwerke, Netze: Die Architekturtage 2026 machen mit einem vielfältigen Programm das erlebbar, was uns im Alltag verbindet. Am 20. Mai ist große Festivaleröffnung im Az W!

Auftaktveranstaltung, Architekturtage 2026

ohnetitel, ein Netzwerk für Theater & Kunstprojekte, erkundet den öffentlichen Raum nach geltenden Kriterien, die die Bespielung der Stadt möglich bis unmöglich machen.

Ein Gespräch über die Publikation: Wir Günther Domenig: Korrekturen einer Legende | Der Architekturtheoretiker, Kulturwissenschaftler, Künstler, Kurator und Co-Herausgeber des Buches Michael Zinganel ist im afo zu Gast.

Exkursion

Wasser ist unser Lebensquell. Noch ist es in unseren Breitengraden ausreichend vorhanden, mancherorts sogar im Überfluss. Ttrotzdem – oder wahrscheinlich gerade deswegen - wird es meist zu wenig wertgeschätzt. Die Exkursion beleuchtet unterschiedlichste Aspekte rund ums Trink- und Brauchwasser und zeigt Beispiele von Ingenieurskunst, von der wir heute noch profitieren.

Wie auch in den Vorjahren ist die Zentralvereinigung der Architekt:innen mit ihrer Ausstellung zum Bauherr:innenpreis zu Gast beim Architekturfühling Haslach. Midissage: Freitag, 29. Mai, 18 Uhr

Ausstellung

Das Studienprojekt der TU Wien „Reimagining rural downtowns" beschäftigt sich praxisnah mit den Planungsherausforderungen der Gemeinde Rohrbach-Berg. Eröffnung: Freitag, 29. Mai, 17 Uhr

Die Schüler:innen des BG-BRG Rohrbach nehmen das Thema der diesjährigen Architekturtage „Was und verbindet“ wörtlich und bauen auf dem Marktplatz von Haslach eine begehbare, sich selbst und die Besucher:innen verbindende Skulptur. Eröffnung: Freitag, 29. Mai, 16 Uhr

AT26, Architekturtage 26

Die ÖGFA und IG Architektur laden zur Präsentation der Publikation „UMBAUHOF“ ein, die visionäre Konzepte zur Bauteilwiederverwendung und Kreislaufwirtschaft im Bauwesen vorstellt. Das asphalt / kollektiv für architektur diskutiert dabei mit Expertin Andrea Kessler über ökologische Alternativen zum herkömmlichen Abfallkreislauf.

Filmvorführung, Panelgespräch

Ein berühmtes Haus, ein weltbekannter Architekt – und ein Blick, der alles auf den Kopf stellt. Statt Architektur als perfektes Schau- und Wohnobjekt zu inszenieren, zeigt der Spielfilm von Ila Bêka & Louise Lemoine die von Rem Koolhaas entworfene Maison à Bordeaux mitten im alltäglichen Leben. Im Zentrum steht der Alltag in den Räumen – erzählt mit Witz, Genauigkeit und viel Gespür für die kleinen, oft übersehenen Details. Im Anschluss lädt ein Panelgespräch dazu ein, Architektur, Care-Arbeit und feministische Perspektiven zusammen zudenken – und damit jene unsichtbaren Infrastrukturen sichtbar zu machen, die den Alltag tragen.

Architekturtage 2026, Exkursion

Im Rahmen der Architekturtage 2026 zum Thema „Was uns verbindet – Infrastrukturen des Alltags“ laden HDA – Haus der Architektur und BauKultur Steiermark zu LANDPARTIEN in sieben Regionen der Steiermark ein. Die Exkursionen führen zu Projekten, die zeigen, wie Infrastruktur unseren Alltag prägt – von Radverkehrskonzepten in der Region Murau–Murtal über zeitgenössische Weinarchitektur in der Südoststeiermark bis zu Stadtentwicklungsprojekten in Graz und Infrastrukturmaßnahmen in Kapfenberg. Weitere Stationen widmen sich Baukultur im Gesäuse, Hochwasserschutz in der Oststeiermark sowie Infrastruktur- und Bauprojekten entlang der Südsteirischen Weinstraße. Sichern Sie sich Ihren Platz: Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, informieren wir unsere Newsletter-Abonnent:innen als Erste über den Anmeldestart.

Architekturtage. Festival für Baukultur und Ingenieurstechnik

Auftaktveranstaltung. 20. Mai, 17:30 Uhr, AZW Die Architekturtage – Österreichs größte Publikumsveranstaltung für Baukultur und Ingenieurtechnik – starten 2026 in die 13. Runde. Österreichs Architekturhäuser wieder alle Interessierte ein, die Vielfalt des baukulturellen Gestaltens in allen Bundesländern zu entdecken. Bei der kommenden Ausgabe holen die Architekturtage Infrastrukturen des Alltags vor den Vorhang und laden die Besucher:innen ein, im Rahmen spannender Vermittlungsformate in deren Geschichte, Gegenwart und Zukunft einzutauchen. Veranstaltet wird das Festival biennal von der Bundeskammer und den Länderkammern der Ziviltechniker:innen sowie der Architekturstiftung Österreich. Das HDA Programm folgt in Kürze!

Weingut Ulrich
Architekturtage 2026, Exkursion

Die Exkursion führt zu Gebäuden, die historische Bausubstanz bewahren und gleichzeitig durch zeitgemäße architektonische Eingriffe neu interpretiert wurden. Dadurch entsteht eine spannende Reise durch verschiedene Epochen der Baukultur der Region. Die Teilnehmer:innen erhalten Einblicke in unterschiedliche architektonische Konzepte – von der sensiblen Sanierung traditioneller Kellerstöckl über moderne Weinarchitektur bis hin zu neu gedachten Veranstaltungsorten.

Architekturtage 2026

Für die Programmierung der Architekturtage 2026 eröffnet die Infrastruktur ein weites Feld an Themen und Formaten, von der Großstadt bis zum Dorf, vom alpinen Raum bis zur Donau. Infrastruktur bildet die Schnittmenge dessen, was Architektur und Ingenieurwissenschaft leisten können. Sie bietet faszinierende Einstiege in komplexe Themen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, für Fachpublikum und Laien. Sie eröffnet Gesprächsräume über das, was uns verbindet

Bauabschnitt U2/19 Reinprechtsdorfer Straße, 2026, Foto: © Michael Zeman
Exkursion

Die U2 wächst nach Süden und wird am Ende der ersten Ausbaustufe bis zum Matzleinsdorfer Platz fahren: Im Rahmen der Architekturtage 2026 geht es bereits jetzt in die Tunnelröhren des Bauabschnitts U2/19, an der zukünftigen U-Bahn-Station Reinprechtsdorfer Straße.

Ausstellung, Workshop

Seit 2006 wird hier gebaut, gedacht, gezeichnet – und vor allem: gespielt. Über 1.000 Projekte, mehr als 30.000 junge Teilnehmer:innen und unzählige Aha-Momente später wird 2026 ordentlich gefeiert! Der Auftakt? Passend zu den Architekturtagen 2026 – Festival für Baukultur und Ingenieurtechnik – mit einem Workshopprogramm und einer Jubiläumsausstellung. »Don’t forget to play… vergiss nicht auf’s Spielen!« Denn genau darum geht’s: Baukultur entdecken, verstehen und mitgestalten – und zwar spielerisch. Der ARCHITEKTUR_SPIEL_RAUM KÄRNTEN bringt seit zwei Jahrzehnten Kinder und Jugendliche dazu, ihre gebaute Umwelt mit offenen Augen zu sehen und mit eigenen Ideen zu gestalten. Ob Stadt, Raum oder Architektur – hier wird ausprobiert, hinterfragt und neu gedacht. Ganz ohne Berührungsängste, dafür mit viel Neugier und Fantasie. Denn: Baukultur geht alle an und gute Ideen entstehen oft genau dort, wo MENSCHEN einfach anfangen zu SPIELEN. Ein Jubiläum zum Mitmachen, Mitdenken und Mitfeiern – für alle, die Lust haben, Architektur und Baukultur neu zu entdecken.

Campus Wels, Studiengang Architektur + Bauingenieurwesen
AT26

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für ein Architektur- oder Bauingenieurstudium interessieren – und ebenso an alle, die einen Blick auf die Weiterentwicklung der Ausbildungslandschaft in Oberösterreich werfen möchten.