Öffnungszeiten der Ausstellung: Fr. 9 bis 14 Uhr & Sa. 10 bis 15 Uhr
Öffnungszeiten der Ausstellung: Fr. 9 bis 14 Uhr & Sa. 10 bis 15 Uhr
Ohren auf - [zu-]hören lohnt sich! Alles ist verbunden. Ohne Infrastruktur kein Alltag. Zwischen Kabel und Worten, Leitungen und Gesten, entstehen Verbindungen – laut, leise und manchmal widersprüchlich. Ein Radiotag. Ein Thema. Viele Stimmen aus Technik, Stadt, Kultur und Gesellschaft. Kompakt. Direkt. Vielstimmig. On air im ORF Radio Kärnten. Live aus dem Architektur Haus Kärnten. Dieses Format bringt die Architekturtage – das Festival für Baukultur und Ingenieurtechnik – mit dem Radio zusammen und macht hörbar, was im Alltag meist gar nicht auffällt: unsere Infrastrukturen. Es entsteht ein Resonanzraum zum Zuhören, Entdecken und Mitdenken. Unter dem Thema »Was uns verbindet – Infrastrukturen des Alltags« eröffnet sich ein frischer, offener Blick auf die Systeme, die ein Zusammenleben erst möglich machen. Wie prägen sie unsere Umwelt? Wie strukturieren sie unseren Alltag? Und warum funktionieren sie oft so selbstverständlich, sodass sie kaum bemerkt werden – obwohl ohne Infrastruktur nichts laufen würde... Ein Thema, das uns alle betrifft – und das plötzlich ganz anders klingt.
Die Neue Eisenbahnbrücke in Linz, entworfen von Marc Mimram und statisch geplant von KMP ZT GmbH, zählt zu den wichtigsten Brückenprojekten der letzten Jahre. Bei einer Führung erklärt Tragwerksplaner Christian Stadler die konstruktiven und statischen Besonderheiten der Brücke.
Die Wachaubahn, eine der historischen Schmalspurbahnen Niederösterreichs, war einst die Lebensader für abgelegene Ortschaften entlang der Donau. Ihre knapp 35 km lange Strecke verbindet Krems mit Emmersdorf und wurde 1909 eröffnet, um Handel, Pendlerverkehr und Tourismus gleichermaßen zu ermöglichen. In ihrer Blütezeit transportierte die Bahn täglich hunderte Menschen und war zentral für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.
Mit: Nicola Simon / Leiterin Außenbeziehungen, MA 48
850 Kilometer Infrastruktur, verborgen unter unseren Füßen, unterhalb der [Erd-]Oberfläche: Das Abwasser- und Kanalnetz von Klagenfurt ist unsichtbare Lebensader und stiller Motor – nicht nur der Stadt, sondern der gesamten Region und unseres Alltags. Hier verschwindet und endet nichts, im Gegenteil, alles wird Teil eines Kreislaufes. Die Veranstaltung führt dorthin, wo Technik, Natur und Verantwortung ineinandergreifen: zu einem System, das täglich Millionen Liter Wasser bewegt, reinigt und in Balance hält. Was uns selbstverständlich erscheint, ist das Ergebnis präziser Planung, kontinuierlicher Arbeit und hochentwickelter Prozesse. Zwischen Starkregen, wachsender Stadt und steigenden Anforderungen zeigt sich: Die Infrastruktur von heute entscheidet über die Lebensqualität von morgen. Ein Perspektivwechsel – vom Unsichtbaren zum Unverzichtbaren. Einblick statt Oberfläche. Verstehen, was im Verborgenen liegt und unsichtbar wirkt.
Gemeinsam mit den OPEN STUDIOS STEYR führt eine Radtour zu aktuellen architektonischen Beiträgen in Steyr - zu Orten der Versorgung, des Miteinanders und der Baukultur.
Mit: Christian Tabernig, Eva Schrade, Gustav Pichelmann, Lisa Pernkopf und Bernhard Salzer. In Begleitung von: Felix Siegrist / ÖGFA
Ein besonderes Erlebnis im Rahmen der Architekturtage 2026: Das Museum Liaunig öffnet Bereiche, die Besucher: innen sonst verborgen bleiben – und gewährt Einblicke, wie sie normalerweise nicht möglich sind. Bei diesem außergewöhnlichen Rundgang entdecken Sie das Museum jenseits der Ausstellungsräume – als faszinierendes Zusammenspiel von Architektur, Kunst und Landschaft. Ein einmaliger Einblick, neue Perspektiven und die seltene Gelegenheit, ein Museum von Grund auf neu zu erleben. Dabei zeigt sich das Museum in seiner ganzen Vielschichtigkeit: als Ort, der Wissen bewahrt und unser kulturelles Gedächtnis [mit-]prägt, als Raum der Begegnung und als atmosphärischer Resonanzkörper für individuelle wie kollektive Erfahrungen. Mehr als ein Blick hinter die Kulissen: Diese Veranstaltung lädt dazu ein, das Museum mit anderen Augen zu sehen – und neu zu begreifen, wie eng soziale, kulturelle und gebaute Infrastrukturen miteinander verwoben sind. Ein Erlebnis, das bleibt und den Blick auf das Museum Liaunig nachhaltig verändert.
Der Bauhof ist eine zentrale, aber oft übersehene Einrichtung in österreichischen Gemeinden. Seine Mitarbeiter:innen sorgen für Sauberkeit, Instandhaltung und das Funktionieren der öffentlichen Infrastruktur – vom Winterdienst über Grünpflege bis zur Reparatur von Fahrzeugen und Geräten. Ein Rundgang im Bauhof zeigt, wie vielfältig und wichtig diese Arbeit ist und lässt uns die Leistungen der Gemeindemitarbeiter:innen mit neuen Augen sehen.
Eine Hafentour in den ehemalige Vorort von Linz; die "Lustenau" hat sich seit den 1950er Jahren rasant in ein modernes Hafen- und Gewerbegebiet transformiert.
Bei der diesjährigen Landpartie im Bezirk Liezen steht der östliche Teil der Region im Mittelpunkt. Den Auftakt bildet der Ortskern der Marktgemeinde Sankt Gallen mit der Neugestaltung des Gemeindeamts und aktuellen Maßnahmen zur Ortskernentwicklung. Die zweite Station führt zum Stift Admont, dessen über Jahrhunderte gewachsene baukulturelle Infrastruktur – darunter die berühmte Stiftsbibliothek – einen eindrucksvollen Kontrast zur zeitgenössischen Ortsentwicklung bildet.
Im Bezirk Pongau steht das Thema Verkehr im Mittelpunkt. In Flachau hat Theo Deutinger (The Department) ein zukunftsweisendes Verkehrskonzept entwickelt, das Tourismusinfrastruktur und Bedürfnisse der einheimischen Bevölkerung neu denkt und alte Dichotomien überwindet.
Wie wird es sein – im Mai, an der Donau, dort in Grimsing? Es ist still an der Donau an diesem Morgen. Der Strom liegt ruhig zwischen den Hügeln der Wachau, als hätte er kurz vergessen, wie kraftvoll und unberechenbar er sein kann. Doch wer die Augen länger offenhält, spürt: Etwas regt sich. Ein kaum hörbares Umschichten, ein sanftes Ziehen im Wasser, ein Atemholen des Flusses. Alte Seitenarme öffnen sich wieder, Ufer verlieren ihr steinernes Korsett, und in den Zwischenräumen des Kieses glimmt erstes, zartes Leben. Es ist, als würde die Donau in sich hineinhorchen – und sich erinnern. Also fahren wir hin…
Im Mittelpunkt der Exkursion steht der Hochwasserschutz im Zusammenspiel von Raumordnung, Wasserwirtschaft und Region. Angesichts zunehmender Starkniederschläge wird gezeigt, wie technische Maßnahmen, natürliche Lösungen und raumplanerische Strategien kombiniert werden, um Siedlungsräume resilienter zu machen. Im Rahmen einer geführten Bustour werden ausgewählte Schutzbauwerke besucht und ihre Planung sowie Umsetzung gemeinsam mit Fachleuten und Gemeindevertretern erläutert.
Der Tragwerksplaner und Wasserbauingenieur Thomas Forsthuber wird auf dieser Radtour entlang der Salzach aber nicht nur auf die Brücken über die Salzach, sondern auf zahlreiche andere Infrastrukturbauten, die an der Salzach liegen eingehen.
Ein interdisziplinärer Austausch im Rahmen der Architekturtage soll einen Bogen über die vielen Fachdisziplinen spannen, die die bauliche Umwelt am Land beeinflussen und die Querschnittsmaterie „Baukultur“ aus den unterschiedlichen Perspektiven erörtern.
Vielschichtiges Kinderprogramm in der Architekturgalerie parallel zum Happening im Schlossquartier in Eisenstadt.
Ziviltechniker:innen-Büros aus Freistadt und Umgebung stellen sich und Ihre Arbeit auf dem traditionellen „Frischemarkt“ am Freistädter Hauptplatz vor.
Im Umfeld des 1931 errichteten Praterstadions, dem größten Sport-Stadion Österreichs und heute als Ernst-Happel-Stadion Austragungsort internationaler Fußballspiele und Großveranstaltungen, verdichtet sich beim Grünen Prater ein vielfältiges Ensemble gewachsener Sportinfrastrukturen.
Mit: Christoph Ressler, Norbert Klicha. In Begleitung von: Elise Feiersinger / ÖGFA
Wie kommen wir zusammen? Wie bleiben wir in Verbindung? Das sind Fragen die Jugendliche bewegen, ganz besonders, wenn man im ländlichen Raum lebt. Vom Konzept über das Modell bis zur fertigen Rauminstallation arbeiten Schüler*innen aller Jahrgänge mit Expert*innen zusammen mit dem Ergebnis einer Ausstellung, in der die Frage zugleich die Antwort ist.
Mit: Otto Kapfinger, Manuel König, Carla Lo, Florian Rußmann, Georg Spitaler, Katja Schechtner, Martin Zechner. Begleitung und Moderation: Suzanne Kříženecký / Az W, Felix Siegrist / ÖGFA
Die Exkursion führt zu aktuellen Infrastruktur- und Bauprojekten entlang der Südsteirischen Weinstraße. Im Mittelpunkt steht der geplante zweigleisige Ausbau der Südbahn zwischen Graz und der Staatsgrenze bei Spielfeld-Straß sowie die damit verbundenen Maßnahmen in Ehrenhausen. Ergänzend werden Bauprojekte in Ehrenhausen und Gamlitz von Gangoly & Kristiner besucht, darunter das 2024 mit der GerambRose ausgezeichnete Haus der Vereine. Den Abschluss der Landpartie bildet ein gemeinsames Ausklingen im Haus der Vereine in Gamlitz – bei einem Glas Wein und Gelegenheit zum Austausch über die Eindrücke des Tages.