Die Architekturtage 2026 luden mit ihrem Open Call zum zweiten Mal Menschen jeden Alters und jeder fachlichen Herkunft dazu ein, den Blick auf jene Infrastrukturen zu richten, die unseren Alltag prägen – und Visionen für jene zu entwerfen, die unsere Zukunft bestimmen könnten.
Architekturtage
Um die Bedeutung der Baukultur und ihren umfassenden Einfluss auf die Gesellschaft und unser Zusammenleben stärker in den öffentlichen Diskurs zu rücken, wurde im Jahr 2000 in Kooperation zwischen den Kammern der Ziviltechniker:innen und der Architekturstiftung Österreich der Verein Architekturtage gegründet. Ziel war es, ein österreichweites, biennales Baukulturfestival zu etablieren, das aktuelle baukulturelle Themen aufgreift und einem breiten Publikum niederschwellig zugänglich macht. So wurden erfolgreich und langfristig die Architekturtage initiiert! Beim Festival steht nicht nur die Architektur als sichtbarer Ausdruck unseres Zusammenlebens im Mittelpunkt, sondern auch die Arbeit aller beteiligten Berufsgruppen.
Während die Architekturstiftung Österreich das Netzwerk und den Zusammenschluss der Baukulturvermittlungsinstitutionen, den Häusern der Architektur in den Bundesländern bildet, die für eine niederschwellige Vermittlung der Themen der Architekturtage sorgen, schaffen die Kammern der ZT den direkten Austausch mit der Berufsgruppe der staatlich befugten, unabhängigen und beeideten Ziviltechniker:innen.
Die Kuratierung der Architekturtage übernehmen österreichweit die 10 Architekturhäuser:
afo architekturforum oberösterreich
Architektur Haus Kärnten
Architektur Raumburgenland
Architekturzentrum Wien
aut.architektur und tirol
HDA – Haus der Architektur
Initiative Architektur Salzburg
ÖGFA – Österreichische Gesellschaft für Architektur, Wien
ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich
vai Vorarlberger Architektur Institut
Das Archiv der Architekturtage 2002 bis 2024 finden Sie hier: https://architekturtage.at/2026/archiv
Unter dem Motto „Was uns verbindet – Infrastrukturen des Alltags“ präsentierte das biennale Festival in allen neun Bundesländern ein vielfältiges Programm, das Architektur, Ingenieurtechnik und Baukultur in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung erfahrbar machte.



